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Mein Weg hat mich in ganz unterschiedliche Welten geführt: auf Baustellen, in internationale Organisationen, in Krisen und in die Begleitung von Menschen.
Auf den ersten Blick haben diese Stationen wenig Gemeinsames. Im Rückblick erkenne ich jedoch einen roten Faden. Überall durfte ich erleben, dass Entwicklung nicht in erster Linie von idealen Voraussetzungen abhängt. Sie entsteht dort, wo Menschen einander mit Achtung begegnen, ihre Fähigkeiten einbringen und bereit sind, auch unter Unsicherheit Verantwortung zu übernehmen.
Diese Erfahrung begann früh.
Als Unternehmersohn durfte ich erleben, was es bedeutet, Teil einer Lösung zu sein. Während einer schweren Krankheit wurde ich von Menschen getragen, die mir Zuversicht vermittelten – und von meinem Glauben an Gott. Dabei entstand in mir ein Vertrauen, dass das Leben oft mehr Möglichkeiten bereithält, als wir im ersten Moment erkennen.
Diese Haltung durfte ich in sehr unterschiedlichen Situationen erleben:
Auf dem Bau war ich als leitender Elektromonteur und später als Bohrmeister und Vorarbeiter tätig. Dort lernte ich, dass Verantwortung nicht delegiert werden kann. Jeder muss für sein eigenes Handeln einstehen. Gleichzeitig braucht es klare Führung, die unterschiedliche Fähigkeiten zusammenbringt, Entscheidungen ermöglicht und dafür sorgt, dass Menschen gemeinsam an einem Ziel arbeiten.
Als Jugendarbeiter stand nicht mehr das Projekt, sondern der Mensch im Mittelpunkt. Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu begleiten, ihnen zuzuhören und sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen, hat meinen Blick für das geprägt, was Menschen bewegt und was ihnen ermöglicht, ihren persönlichen Part für das grosse Ganze beizutragen.
Als Entwicklungshelfer durfte ich in den Slums arbeiten und Menschen in ihrer Entwicklung zu Führungspersönlichkeiten begleiten. Dabei erlebte ich, wie viel Potenzial entstehen kann, wenn Menschen Verantwortung zugetraut wird, sie ihre eigenen Fähigkeiten entdecken und lernen, diese gemeinsam einzusetzen.
Als Geschäftsführer einer internationalen Non-Profit-Organisation durfte ich einen tiefgreifenden Veränderungsprozess führen. Dabei wurde mir einmal mehr bewusst, wie entscheidend echtes Interesse am Menschen, Achtung gegenüber unterschiedlichen Zuständigkeiten und Kulturen sowie die Bereitschaft zum gemeinsamen Lernen sind.
Heute verbinde ich diese Erfahrungen mit meiner Ausbildung in Coaching und Organisationsberatung.
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